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Ja, man kann uns einen Vorwurf darüber machen, dass wir die meisten unserer Rentner abgegeben haben.

Überwiegend herrscht ja die Meinung, dass ein guter Züchter, der seine Tiere auch wirklich liebt, seine „ausgedienten“ Zuchttiere bis zu ihrem Tod behält. In einer perfekten Welt mit allerbesten Bedingungen ist das auch richtig und wünschenswert.

Die Frage ist aber, inwiefern ist es noch Tierliebe, wenn man in einem 90qm Haus mehr als 10 Tier hält?

Inwiefern ist es noch Tierliebe, wenn man den überwiegenden Teil des Tages allein für die Tiere sorgend, 10 Tiere oder mehr hält?

Inwiefern ist es Tierliebe, wenn ein Tier seelisch verkümmert, weil es eigentlich uneingeschränkte Zuwendung von seinem Menschen möchte?

Infwiefern ist es Tierliebe, Tiere zu behalten, die im Rudel Stress und Aggressionen zeigen?

Inwiefern ist es Tierliebe, Tiere separieren zu müssen, weil es sonst zu Beissereien kommt?

 

Jede einzelne Abgabe eines Tieres ist gut durchdacht und bewusst entschieden. Und manchmal muss man in der Rudelhaltung Entscheidungen treffen, die einem selbst nicht gefallen, zum Wohle aller Tiere aber notwendig sind. Und wir würden immer wieder so entscheiden.

Auch weiterhin werden wir nur diejenigen unserer Rentner behalten, die sich im Rudel uneingeschränkt wohl fühlen. Wenn wir Tiere für die Zucht gedacht hatten, sich aber im Wachstum rausstellt, dass sie nicht gesund genug oder für das Rudelleben nicht geeignet sind, dann werden wir für diese Tiere ein tolles anderes Zuhause suchen.

Und das Gesamtrudel wird immer eine Größe haben, von der wir denken, dass wir eine beste Versorgung und Fürsorge für jedes einzelne Tier gewährleisten können.